Mittwoch, 16. September 2015

Sn@p it like....me!

[Bitte entschuldigt die anfängliche, ÄTZENDE, Formatierung. Blogger hat mir zum wiederholten Male alles zerschossen *sfz* ein Anbieterwechsel steht nun also wohl doch an. Ich hoffe nun passt alles =) ]


Hallo ihr Lieben!

Habt ihr eure Urlaubsalben/Layouts/Journals schon fertig? Ich bin noch ziemlich weit davon entfernt. Da denkt man:"Ich habe alle Fotos und los gehts!", doch dann stellt man beim Arbeiten hier und dort Foto-Lücken fest und ärgert sich ;) Naja. Also werde ich noch einmal zum Fotodrucker "fahren" müssen, denn für eine Onlinebestellung reicht der Schwung an Fotos nicht, zumal ich auch Minidrucke brauche und ich da am Counter doch etwas schneller bin, als am PC. Nun denn....Etwas kann und möchte ich euch heute dennoch zeigen.

Ihr kennt sicher alle die Sn@p-Alben von Simple Stories,oder? Kaum waren sie auf dem Markt, MUSSTE ich eines haben (wie sie oft?!?) und habe es nie genutzt. Ich habe Seitenschutzhüller, Pagedevider und Co. gehortet, gestreichelt und die Papiere für andere Projekte genutzt*g* Bis jetzt! Für unser Reisealbum war sofort klar, dass ich in diesem Jahr ein Sn@p-Album nehmen möchte, da mir die Summer Vibes Collection von Simple Stories einfach so gut gefallen hat. Gut also, dass ich Album, Seitenschutzhüllen und Devider noch hatte- ha!

So ein Album sieht an sich ja schon ganz nett aus, aber ich wollte es etwas mehr "Meins" machen. Also habe ich mir ein Papier aus der Summer Vibes Serie geschnappt, dazu einen Klebestift, einen Brayer (auf Deutsch: eine Farbwalze) und ein wenig Dekokrams.  Um euch zu zeigen, wie ich das genau gemacht habe, hier eine kurze Schritt für Schritt Anleitung:

1  
 

     Schritt 1. )
     Ihr überlegt euch natürlich vorher, wie ihr den Ordner beziehen wollt und ob es nur Vorne oder auch Hintern sein soll. Bei mir war klar, dass ich „vorerst“ nur die Front beziehen wollte. Dazu hatte ich mir bereits ein Papier überlegt, ein wenig Embellishment parat gelegt und dann konnte es auch schon losgehen. 


     Schritt 2) 
     Das Papier habe ich, nachdem ich den Ordner ausgemessen habe, zurechtgeschnitten. Wer möchte, kann an dieser Stelle dann noch den Papierrand in der passenden Farbe zum Binder mit einem Stempelkissen oder Dauber „inken“, also einfärben. Somit wird dann der Übergang vom Papier zum Einband weicher. Ich habe darauf aber verzichtet, obewohl ich vorher alles parat gelegt hatte*g*. Anschließend habe ich das Cover des Ordners mit dem Klebestift bestrichen, das Papier aufgelegt und dann mit der Walze von unten nach Oben – Stück für Stück- rüber gerollt und somit angedrückt. Der Kleberverteilt sich durch die Walze gleichmäßig und zu viel Kleber quillt an den Seiten heraus. Um den schwarzen Einband nicht zu beschädigen, habe ich wasserlösliche Klebe verwendet, die anschließend mit einem feuchten Wattestäbchen entfernt werden kann. An allen anderen Stellen könnt ihr den Kleber einfach mit dem Finger oder eben auch mit einem Wattestäbchen abwischen. Die Kanten müssen noch einmal "von Hand" fest angedrückt werden.

 
     Wenn ihr etwas großzügiger zugeschnitten habt- was ich immer tue- dann steht eine kleine Kante über. Das sieht ungefähr so aus: 


     Diese Kante habe ich einfach mit einem Cutter weggeschnitten und erneut fest angedrückt,damit alles gut verklebt ist und sich später nicht löst.

     Schritt 3) 
     Jetzt geht es eigentlich nur noch um das Verzieren. Ich habe dafür die passenden Embellishments  (Washi, Chipboard Frames, Brads, Enameldots) und Alphas benutzt. 

 
    Als Erstes habe ich mir überlegt, auf welcher Höhe der Schriftzug aufgebracht werden soll….außerdem: gerade, schief, im Bogen? Ich habe mich für die gerade Variante entschieden.  Im nächsten Schritt habe ich dann den Schriftzug auf das PP geklebt und schließlich mit dem Trimmer auf einen Streifen zugeschnitten. Eigentlich...wollte ich es erneut matten, ließ es aber schlussendlich doch sein ;) Auf dem Foto sehr ihr allerdings genau diesen Versuch*g*

    
    Das Ganze klebte ich dann auf eine 4x4inch Karte des PPs, ungewähr so, dass ich alles einrahmen konnte. Denn genau dafür sind Chipboard Frame einfach perfekt.

       
    Um den Frame festzukleben, nutze ich gern Gluedots (Klebepunkte). Diese gibt es von verschiedenen Herstellern, sie kleben in etwa alle gleich gut und man kann damit die Rahmen z.B. auch auf Schutzhüllen kleben. Den Rahmen klebte ich also auf das Papier und schnitt mit der Schere per Hand drum herum. Anschließend positionierte ich das Ganze auf dem Cover.... und schnappte mir weitere Embellishment.



[Washi, Enameldots, Die Cuts...]
      
     Schritt 4)
     Bei der Dekoration achte ich zumeist auf das wohl allen bekannte "3er-Prinzip". 3 Dinge (auch der gleichen Art), am besten im Dreieck angeordnet. Das ist am schönsten fürs Auge...und ich mag es,wenn man auf Projekten verschiedene Dinge zum entdecken hat. Das Dreieck kann selbstverständlich groß, oder auch klein sein. Auch schief und krumm ist erlaubt.


    Ich fand die Kombination von Papier, selbstklebendem Brad und Enameldot irgendwie schick*g* und ihr?

      
    Die Aufteilung des Papiers durch diese "Schriftzüge" auf Balken habe ich aufgegriffen, in dem  ich Washitape-Streifen (die es bei Simple Stories auf Trägerpapier gibt!) dazwischen geklebt habe.
    
   Hier kann man noch einmal deutlich sehen, dass ich wieder die Formen des Papiers aufgegriffen habe. Diesmal waren es die kleinen Konfetti-Kreise. Wozu hat man auch sonst die ganzen Stanzen? Ein paarDie Cuts aus dem Ephemera Pack und schon sind wir beim nächsten Schritt.

   Schritt 5)
   FERTIG! So sieht mein Ergebnis aus:



Leider musste ich das Cover etwas festhalten, denn es bog sich immer nach oben*g* Nun denn, ich hoffe euch hat meine kleine "Anleitung" gefallen =) und ihr möchtet auch noch das Innenleben sehen...das gibt es aber natürlich in einem weiteren Post!

                                                                 Take care,
     Eileen



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